Als Gamer einen eigenen PC zusammenstellen? Dann ist der Hardware-Großhandel die richtige Anlaufstelle!
- Selbstbau oder individuell zusammengestellte PCs bieten maßgeschneiderte Leistung, was besonders wichtig bei anspruchsvollen Spielen ist.
- Wichtige und leistungsentscheidende Komponenten für Gaming sind der Prozessor (Intel, AMD), Grafikkarte (Nvidia, AMD, Intel), Arbeitsspeicher (mind. 16 GB, DDR5 empfohlen) und SSDs (mind. 2 TB, M.2 NVMe).
- Mainboard, Netzteil und Gehäuse richtig wählen: Mainboards müssen zur CPU passen (z. B. Z-Chipsatz für Intel-K-CPUs), Netzteile sollten leistungsfähig und effizient sein, Gehäuse ausreichend Platz und gute Belüftung bieten.
- Achtung: Nicht alle Komponenten sind miteinander kompatibel; eine gute Kühlung (Luft- oder Wasserkühlung) ist essenziell für stabile Leistung.
- Hochwertiger Peripherie wie Monitor (mind. WQHD, 120+ Hz), Headset, Tastatur und Maus beeinflussen das Gaming-Erlebnis maßgeblich
- Für aktuelle AAA-Spiele ist ein PC-Budget von mindestens 1.800 € bis 2.200 € realistisch – günstigere Konfigurationen erfordern Kompromisse.
Für Gamer gilt in erster Linie nur eines: kompromisslose Leistung. Egal, ob man sich in einem Ego-Shooter in heiße Gefechte stürzt oder in einer Rennsimulation gegen andere Sim-Racer auf der ganzen Welt fährt, oftmals entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Daher ist neben den eigenen Gaming-Skills ein leistungsstarker technischer Unterbau unabdingbar, um das Spielerlebnis in vollem Ausmaß genießen zu können.
Um die bestmögliche Leistung zu erhalten, geben sehr viele Gamer ein PC-System nach eigenen Vorstellungen in Auftrag oder konfigurieren und bauen den Rechner komplett in Eigenleistung. Einige empfinden die Konfiguration, das Abwägen verschiedener Komponenten unter Berücksichtigung des Budgets und den letztendlichen Zusammenbau fast genauso aufregend wie das Zocken selbst. Genau an dieser Stelle kommt Ecom Trading als Hardware-Großhändler und idealer Partner für PC-Systeme ins Spiel. Wir bieten nicht nur ein sehr breites Portfolio an verschiedenen Hardwarekomponenten an, sondern beraten Sie sehr gerne auch individuell, um ein für Sie perfekt passendes PC-System zu konfigurieren.
Es sind vor allem der Prozessor, die Grafikkarte und der Arbeitsspeicher, die die Gaming-Leistung eines PCs maßgeblich beeinflussen, daher sollte für diese Komponenten ein Großteil des verfügbaren Budgets eingeplant werden. Apropos Budget: Gibt man sich mit Minesweeper, Solitär und Co. nicht zufrieden, sondern möchte AAA-Titel in hohen Auflösungen flüssig spielen, so sollte man sich auf einen Preis von mindestens 1.800 Euro bis 2.200 Euro einstellen ("Sweet Spot" für Anspruch & Zukunft), allerdings mit Tendenz nach oben. Natürlich ist es auch möglich, günstigere Gaming-Systeme zu konfigurieren, jedoch sind diese Rechner mit einigen Kompromissen und Einschränkungen behaftet.
Für alle, die einen umfassenden Überblick über verschiedene weitere Punkte, die es bei der Zusammenstellung eines Gaming-PCs zu beachten gilt, erhalten wollen, haben wir in diesem Blogbeitrag die wichtigsten Infos zusammengefasst.
Welche Anforderungen hat ein Gamer an einen PC?
Neben diversen Konsolen ist der PC immer noch für viele die erste Wahl, wenn es ums Zocken geht. Games werden immer komplexer und rasanter, die Grafik hochauflösender – da muss ein leistungsstarker Rechner her! Das Wichtigste für die meisten Gamer ist dabei, dass die Spiele flüssig und gleichzeitig mit hohem Detaillierungsgrad dargestellt werden, denn ein ruckelndes Bild ist nicht nur ästhetisch unschön anzuschauen, sondern erschwert darüber hinaus eine präzise Steuerung und macht genaues Zielen nahezu unmöglich. Neben der Bildqualität beeinflusst auch der Sound das Spielerlebnis entscheidend. Gerade in Ego-Shootern ist eine saubere Tonauflösung wichtig, wenn man gegnerische Spieler zuverlässig orten möchte.
Selbstverständlich hat jeder Gamer noch weitere individuelle Anforderungen an seinen PC, die beim Zusammenstellen des Computers berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Schnittstellen für Peripherie, die tolerierte Lautstärke des Systems und nicht zuletzt die Optik des Rechners. Glücklicherweise bestehen nahezu alle PCs aus den gleichen Arten von Komponenten, die individuell nach den eigenen Vorlieben ausgewählt werden können. Hierzu gibt es allerdings einiges zu beachten, da nicht alle Komponenten uneingeschränkt miteinander kompatibel sind und eine unausgewogene Budgetverteilung die Leistung negativ beeinflussen kann.
Was ist bei den PC-Teilen aus dem Hardware Großhandel zu beachten?
Bevor man die einzelnen Bestandteile für seinen Gaming PC beim Großhändler bestellt, müssen die passenden Hardware-Teile zunächst ausgewählt werden. Insgesamt muss man bei einem leistungsfähigen Gaming PC ohne Monitor und weiterer Peripherie mit einem Gesamtpreis von mindestens 1.500 Euro rechnen. Vorher sollte sich der Gamer jedoch die Frage stellen, was ihm beim Spielen besonders wichtig ist und dementsprechend die passenden Komponenten auswählen. Doch welche Bauteile sind für welches Kriterium des Spielerlebnisses verantwortlich? Eine Selbstverständlichkeit für Profis, für Laien hingegen ein Rätsel – daher haben wir hier die wichtigsten Komponenten im Detail betrachtet.
Prozessor und Kühler
Eines der Kernelemente eines jedes PC-Systems ist der Prozessor (auch „CPU“ = „Central Processing Unit“ genannt), der maßgeblich für die Leistung eines Computers verantwortlich ist. Auf dem Markt haben sich AMD (Ryzen) und Intel (Core-i, Core Ultra) als Hersteller von CPUs fest etabliert und bieten ein breites Spektrum an Modellen unterschiedlicher Leistung an, wobei die Rechenleistung hauptsächlich von der Anzahl der CPU-Kerne und der erreichten Taktrate abhängt. Generell gilt: Je höher Kernanzahl und Taktrate, desto höher ist die Rechenleistung.
Aber Achtung: Gerade beim Gaming skaliert die Gaming-Leistung nicht linear mit der Kernanzahl. Viele Videospiele sind auf Prozessoren mit vier bis acht Rechenkernen optimiert, sodass das Potenzial einer 12- oder 16-Kern-CPU gar nicht ganz ausgeschöpft werden kann.
Bei Intel haben sich die Core-Ultra-Modelle der aktuellen Generation mit K-Suffix (z. B. Core Ultra 5 265K und Core Ultra 7 285K) durch ihre Übertaktbarkeit und das höhere Powerlimit als besonders interessant für Gamer erwiesen, da sie dauerhaft hohe Taktraten halten können. Bei AMD greifen Gamer hingegen bevorzugt zu Ryzen-CPUs mit X3D-Suffix, etwa dem Ryzen 9 7950X3D oder neueren Modellen wie dem Ryzen 9 9950X3D, die dank des großen 3D V-Cache mit sehr niedrigen Zugriffszeiten besonders effizient arbeiten und in Spielen oft eine herausragende Performance liefern.
Leistungsstarke Prozessoren sind allerdings echte „Hitzköpfe“, die ohne einen ausreichend dimensionierten CPU-Kühler unter Last schnell zu überhitzen drohen und zum Selbstschutz die Leistung stark reduzieren können. Daher ist es wichtig, sich auch Gedanken über eine geeignete Kühllösung zu machen. Doch ist nun ein konventioneller Luftkühler, eine All-in-One-Wasserkühlung oder sogar eine Custom Wasserkühlung die richtige Wahl? In diesem Blogpost finden Sie mit Sicherheit die richtige Antwort.
Grafikkarte
Grafikkarten („GPU“ = „Graphics Processing Unit“) sind neben Arbeitsspeicher und Prozessoren hauptsächlich für ein flüssiges Spielerlebnis verantwortlich und damit eine der wichtigsten Komponenten beim Zusammenstellen eines Gaming-PCs. Wie leistungsstark eine Grafikarte sein muss, hängt vor allem von der gewünschten Bildauflösung und der Bildwiederholrate ab. Hierbei sollte man im Auge behalten, dass bei WQHD (2.560 x 1.440 Pixel, gerne auch als „2K“ bezeichnet) die 1,8-fache und bei UHD (3.840 x 2.160 Pixel, auch als „4K“ bekannt) sogar die 4-fache Menge an Pixeln im Vergleich zu Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) berechnet werden müssen! Somit liegt die benötigte Rechenleistung bei UHD verglichen mit Full-HD bei gleicher Bildwiederholrate etwa beim Faktor vier.
Neben AMD (Radeon) und Nvidia (Geforce), die bereits seit Jahren sehr erfolgreich im Grafikkartengeschäft sind, hat sich Intel mit der Arc-Serie im Jahr 2022 ebenfalls mit ernstzunehmenden Gaming-Grafikkarten hervorgetan. Um eine gute Bildqualität zu gewährleisten, ist ein Modell mit mindestens 8 GB Videospeicher (VRAM) empfehlenswert, besonders leistungsstarke Grafikkarten bieten mindestens 12 GB Videospeicher. Grundsätzlich sollte man, falls man in erster Linie aktuelle Games spielen möchte, bei der Zusammenstellung des PCs ein Modell der aktuellen Grafikkartengeneration wählen. Nvidia bietet hier verschiedene Modelle der Geforce RTX-5000-Reihe an, AMD hat die Radeon RX 9000-Serie im Angebot und Intel ist mit der Arc B-Serie, basierend auf der „Battlemage“-Architektur (Xe2), mit den Hauptmodellen B570 und B580 auf dem Gaming-Markt vertreten. Hierbei sollte man jedoch erwähnen, dass sich die derzeit beste und modernste Lösung von Intel (Arc B580) im gleichen Leistungsbereich ansiedelt wie die Einstiegs-/Mittelklassegrafikkarten Nvidia Geforce RTX 4060 (Ti) und AMD Radeon RX 7600 (XT).
Eine gute Grafikkarte ist ab etwa 300 € erhältlich, mit der flüssiges Gaming in Full-HD bei 60 FPS („Frames Per Second“ = Bilder pro Sekunde) möglich ist. Möchte man dagegen in höheren Auflösungen wie WQHD oder UHD spielen und dabei auch noch höhere Bildwiederholraten erreichen, so liegt der Preis einer passenden Grafikkarte schnell im vierstelligen Bereich.
Außerdem schreitet die Entwicklung von Grafikkarten verglichen mit CPUs rasant voran, sodass sie mehr oder weniger parallel zu den Spielen veralten. Deshalb muss jedem Gamer klar sein, dass er mit der Weiterentwicklung der Games eventuell in einigen Jahren in eine neue Grafikkarte investieren und seinen PC nachrüsten muss.
Für einen tieferen Einblick ins Thema Grafikkarten empfehlen wir einen Blick in unseren ausführlichen Blogbeitrag rund um das Thema Grafikkarten
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher („RAM“) ist die dritte Komponente, die die Gaming-Performance eines PCs maßgeblich beeinflusst, wenn auch bei weitem nicht so signifikant wie die CPU oder die Grafikkarte. Als Minimum für ein Gaming-System werden heutzutage 16 GB Arbeitsspeicher angesehen, 32 GB gelten schon als weit verbreiteter Standard.
Nachdem DDR5-Arbeitsspeicher sich bei seiner Einführung noch als sehr schlecht verfügbar und damit sehr teuer im Vergleich zu DDR4-RAM auf dem Markt positioniert hat, gilt DDR5 für moderne Gaming-PCs mittlerweile als gesetzt. Während Intel-Prozessoren seit der 12. Generation sowohl DDR4- als auch DDR5-RAM unterstützen, setzen aktuelle AMD-Prozessoren (Sockel AM5) ausschließlich auf DDR5-Module. Somit ist es heute zwar prinzipiell noch möglich, ein leistungsstarkes Gaming-System mit DDR4-Arbeitsspeicher zu bauen (beispielsweise mit Intel-CPUs oder AMD-Prozessoren auf AM4-Sockel), jedoch ist zu erwarten, dass zukünftige Prozessorgenerationen nur noch auf DDR5 setzen werden. Wer nun noch auf DDR4 setzt, der wird den Arbeitsspeicher bei einem zukünftigen Prozessor-Upgrade womöglich nicht mehr verwenden können. Für ein gutes DDR5-Kit mit 32 GB Speicherkapazität und ansprechenden Taktfrequenzen wie DDR5-6400 bei CL32 werden für etablierte Marken-Kits schnell zwischen 350 und 550 Euro fällig. Bei noch höheren Speicherkapazitäten, schnellerem Takt, schärferen Timings und zusätzlichem RGB-Design kann sich der Preis allerdings noch in Bereichen darüber hinausbewegen.
Festplatte
Gerade wenn man als Gamer mehrere Spiele parallel auf dem Rechner verfügbar haben möchte, ist ein üppiger und schneller Festplattenspeicher unerlässlich. Während in der Vergangenheit die Wahl zwischen den schnellen, aber sehr teuren SSDs („Solid State Drive“) und den günstigeren, aber deutlich langsameren HDDs („Hard Disk Drive“) schwer fiel, kommen aufgrund der guten Verfügbarkeit und der diversen Vorteile heute nahezu ausschließlich SSDs in Gaming-PCs zum Einsatz. SSDs verzichten auf mechanisch bewegliche Bauteile und sind somit im Gegensatz zu HDDs resistent gegenüber Erschütterungen. Außerdem ermöglichen sie deutlich höhere Lese- und Schreibraten und arbeiten vollkommen lautlos. Modelle mit M.2-Schnittstelle können direkt auf dem vorgesehenen Steckplatz auf dem Mainboard angebunden werden, sodass auch die bei HDDs übliche Verkabelung entfällt, was den Einbau der SSD deutlich vereinfacht. Was es sonst noch alles bei HDDs und SSDs zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem interessanten Artikel.
Da aktuelle Spiele teilweise über 200 GB Speicherkapazität benötigen, sollte eine Festplatte mit mindestens 2 TB gewählt werden. Für geringe Ladezeiten und einen einfachen Einbau empfiehlt sich eine M.2-SSD, die via PCIe 4.0 (für aktuelle Gaming-Grafikkarten ausreichend) oder PCIe 5.0 (bei professionellen Anwendungen, KI-Berechnungen und zukünftigen Speicherlösungen) und NVMe-Protokoll ins System eingebunden wird. Hochwertige und empfehlenswerte Modelle bewegen sich aufgrund der aktuellen Marktphase im Preisbereich zwischen 180 und 300 Euro, was im Vergleich zu einer HDD mit gleicher Speicherkapazität (ab etwa 100 Euro) zwar immer noch deutlich teurer, den Aufpreis aber definitiv wert ist. Möchte man neben Spielen auch noch seine Video-, Bilder- und Musiksammlung auf dem Rechner speichern, so empfiehlt sich jedoch aufgrund ihres günstigeren Preises eine zusätzliche HDD als „Datengrab“.
Mainboard und Soundkarte
Das Mainboard ist die Hauptplatine des Computers und sollte den weiteren PC-Komponenten entsprechend ausgerüstet sein, wie wir in dem entsprechenden Blogartikel auch sehr genau beschrieben haben. Hierbei ist zu beachten, dass ein teures, sehr gut ausgestattetes Mainboard nicht zwangsweise eine Leistungssteigerung mit sich bringt, ein zu mager ausgestattetes Mainboard die Leistungsfähigkeit anderer Komponenten allerdings stark limitieren kann. Nutzt man beispielsweise eine übertaktbare CPU von Intel mit K-Suffix, so sollte man zu einem Mainboard mit Z-Chipsatz (aktuell Z790, Z890) greifen, da nur dann die Übertaktungsmöglichkeiten des Prozessors auch genutzt werden können. Auch auf die Kühlung der Spannungswandler sollte geachtet werden, da überhitzende Spannungswandler auf dem Mainboard zu Leistungseinbußen führen können. Neben den Einflüssen auf die reine Leistung stehen bei Mainboards natürlich auch die Anschlussmöglichkeiten von internen (z.B. Speichermedien, Erweiterungskarten und Lüfter) und externen (z.B. Eingabe-, Audio- und Anzeigegeräte) im Vordergrund.
Nahezu alle für Gaming tauglichen Mainboards sind bereits mit einem Audiochip ausgestattet, der für die meisten gängigen Kopfhörer und Lautsprecher ausreicht. Viele Headsets und Kopfhörer werden heutzutage über USB angeschlossen und haben bereits einen DAC („Digital Audio Converter“) integriert, sodass eine dedizierte Soundkarte oder ein externes Soundinterface in den meisten Fällen nicht notwendig ist. Möchte man allerdings ein sehr hochwertiges Audio-Setup (in einem Preisbereich von mehreren hundert Euro) nutzen, um das Spielerlebnis auch akustisch in vollen Zügen genießen zu können, so empfiehlt sich eine dedizierte Soundkarte oder externe Soundlösung, wobei letztere aufgrund der nicht vorhandenen Interferenzen mit anderen Komponenten wie der Grafikkarte zu bevorzugen sind. Nützliche Informationen hierzu finden Sie auch in diesem Artikel.
Gehäuse und Netzteil
In erster Linie ist das Gehäuse dazu da, die restliche Hardware in sich aufzunehmen und dem ganzen System einen coolen Look zu verleihen (natürlich bietet ein PC-Gehäuse noch viele weitere Funktionen, mehr dazu hier). Allerdings bringt auch das schönste, größte oder auffälligste Gehäuse keinerlei unmittelbaren Performancegewinn, trotzdem ist es für Gamer eine wichtige Komponente. Zunächst einmal sollten alle weiteren Komponenten im Inneren ausreichend Platz finden, sodass vor allem in Bezug auf die Grafikkartenlänge und die Höhe des CPU-Kühlers ein besonderes Augenmerk auf die Kompatibilität gelegt werden sollte. Außerdem sind moderne Grafikkarten und Prozessoren sehr stromhungrig, was in einer deutlich spürbaren Hitzeentwicklung resultiert. Diese Wärme gilt es aus dem PC-Gehäuse zu befördern, um ein Überhitzen und damit Leistungseinbrüche zu vermeiden. Daher ist es wichtig, dass das Gehäuse des Gaming-PCs über ein gutes Belüftungskonzept mit intelligenter, störungsfreier Luftführung und ausreichend Gehäuselüfter verfügt.
Wie bereits erwähnt verbrauchen moderne PC-Komponenten eine Menge Strom, weshalb man bei jedem Gaming-PC ein hochwertiges, effizientes und zuverlässiges Netzteil einsetzen sollte. Wichtig hierbei ist, dass das Netzteil vor allem auch der 12V-Schiene ausreichend Leistung bietet, da sowohl CPU als auch die Grafikkarte (und damit die beiden Hauptverbraucher im System) ihre elektrische Energie über diese Schiene beziehen. Als Grundsatz gilt, dass ein Netzteil bei ca. 50 Prozent Auslastung am effizientesten arbeitet, sodass man bei einer geschätzten Leistungsaufnahme in Gaming-Szenarien von 400W auf ein Netzteil mit 800W zurückgreifen sollte. Viele weitere nützliche Informationen rund ums Thema Netzteile finden Sie auch in unserem entsprechenden Blogartikel.
Monitor und Zubehör
Neben dem eigentlichen PC entscheiden auch der Monitor und vielfältiges Zubehör über das Spielerlebnis. Für spaßigen Spielgenuss sollte man mindestens zu einem Monitor mit Full HD-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 60 Hertz greifen, als Standard haben sich mittlerweile jedoch 27-Zoll-Modelle mit WQHD-Auflösung und 120 Hertz oder 144 Hertz etabliert. Allerdings hängt die Wahl vom richtigen Monitor auch noch von vielen weiteren Eigenschaften wie Ergonomie, Panel, Reaktionszeit und Bildqualität ab, für einen detaillierten Überblick lohnt es sich, in unseren Blogbeitrag zu Monitoren zu schauen.
Auch das Zubehör ist beim PC Zusammenstellen nicht zu vernachlässigen. Abhängig von den eigenen Anforderungen sollte in ein gutes Headset, eine Gaming-Maus und eine Gaming-Tastatur investiert werden. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Artikel. Für ein sehr intensives Gaming-Feeling kann anstelle eines Monitors auch eine VR-Brille sehr interessant sein, doch Achtung: Nicht jeder verträgt eine VR-Brille, einige Nutzer kämpfen bereits nach wenigen Minuten mit Schwindelgefühlen und Übelkeit. Daher ist es empfehlenswert, eine VR-Brille vor dem Kauf beispielsweise im Einzelhandel auszuprobieren.
Was muss man sonst noch beim Zusammenstellen eines Gaming PCs beachten?
Bei der Vielfalt an unterschiedlichen PC-Komponenten ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Die Kompatibilität der Komponenten hinsichtlich Schnittstellen und Abmessungen, die Leistungsfähigkeit und Leistungsaufnahme, Kompromisse bei Größe, Belüftung und Design – das und noch vieles mehr gilt es beim PC-Bau zu berücksichtigen! Wir haben in einem eigenen Blogbeitrag übersichtlich zusammengefasst, worauf es bei der Planung und beim Zusammenbau eines PCs ankommt und wie man beliebte Fehler am besten vermeidet.
Doch auch wenn wir in diesem und vielen weiteren Blogartikeln verschiedenste Themen rund um Gaming-PCs und PC-Komponenten behandeln, so können sie natürlich nicht jedes individuelle Problem oder Anliegen behandeln. In Ecom Trading finden Sie einen starken Partner, der nicht nur über Blogbeiträge informiert, sondern Sie durch unsere kompetenten Mitarbeiter persönlich berät und mit Ihnen gemeinsam auf eine auf Sie zugeschnittene Lösung erarbeitet, die Sie durch die zahlreichen Produkte aus unserem Online-Shop direkt in die Tat umsetzen können. Kommen Sie auf uns zu!