IT-BLOG

Der Traum vom "Intelligenten Zu Hause"

Mehr Sicherheit, Zeitersparnis, niedrigere Energiekosten, Wirtschaftlichkeit und Komfort - wer will das nicht.

Eine intelligente Hauselektronik, die sich per Fernbedienung von der Couch aus oder von unterwegs, problemlos steuern lässt. Die Vernetzung von Haustechnik- und Geräten sowie Dienstleistungen gewinnen in privaten Haushalten zunehmend an Bedeutung und sorgen für mehr Wohnqualität und Erleichterung im Alltag.

Längst ist der Consumer-Smart Home Komponenten bei ECOMMarkt auf den Geschmack der "Smart Home"-Möglichkeiten gekommen, was nicht zuletzt die Premieren auf der IFA 2016 und CES 2017 zeigen. Waren bis jetzt Rauchmelder, Jalousien, Lampen, Heiz- u. Lüftungsanlage aber auch Fernseher, Stereoanlagen & Co. noch von Hand zu regulieren, so sind mit der intelligenten Smart Home Technologie die Geräte untereinander vernetzt. So kommuniziert beispielsweise der Wäschetrockner mit  dem Smartphone oder Tablet und sendet eine Nachricht wenn der Vorgang abgeschlossen ist oder eine Störung vorliegt. Mit einem direkten Befehl hat man das Problem auch schon wieder behoben.

 

Auch für Einsteiger geeignet

Der Traum ist schon lange kein Traum mehr und kann gleich im Neubau integriert oder problemlos nachgerüstet werden. Der Weg zum "Smart Home" ist mit aktuellen Modul-Lösungen per Stromnetz als Datenleitung oder Funk im Nahbereich, geebnet.

Um es Einsteigern leicht zu machen bieten Hersteller Pakete an, die für persönliche Belange geeignet sind. So regeln beispielsweise Funkthermostate die Heizanlage und per App gesteuerte Funksteckdosen integrieren alte Geräte und Lampen, mit herkömmlichen Glühbirnen, ganz einfach in das Smart Home.

Im Idealfall sollte dies bezahlbar, sicher, komfortabel, energieeffizient und simpel einzurichten sein, aber auch nachrüstbare Alternativen bieten.

Es zeigt sich immer wieder, Möglichkeiten gibt es viele. Doch fragt man sich welche ist die beste Lösung für das Eigenheim. Neben Unternehmen wie RWE, Mobilcom-Debitel, der Deutschen Telekom und Belkin, bieten weitere spezialisierte Firmen, darunter Codeatelier, Tado, Lupus Electronics, eQ-3 und Loxone, Smart-Home Lösungen an. Von All-in-One, bei denen die entsprechenden Systeme über eine Schaltzentrale auf verschiedene Geräte zugreifen, über individuelle Angebote für Einzellösungen, ist alles dabei. Die Liste der Angebote ist breit gefächert und macht es schwierig einen konkreten Tipp abzugeben, da unterschiedliche Pakete mit verschiedenen Lösungen angeboten werden.

So macht es durchaus Sinn sich eingehend bei den jeweiligen Herstellern zu informieren um herauszufinden was am besten in den eigenen vier Wänden, den Wünschen entsprechend, geeignet ist.

Achtung: Bei einigen Smart Home Anbietern zahlt man teilweise einen monatlichen oder jährlichen Betrag für den ferngesteuerten Zugriff per App oder auch für die temporäre Speicherung der Daten in der herstellereigenen Cloud. Beim Kauf oder Vergleich auch hierauf achten.

 

Klein und raffiniert

Das sind die technischen Gadgets, die in Verbindung mit Smart Home angeboten werden. So hat beispielsweise D-Link ein ganzes Repertoire an Raffinessen im Petto, die für den ein oder anderen Anwender durchaus Sinn machen.

Darunter ein Wasserlecksensor, der eine Nachricht sendet sobald im Haus bzw. der Wohnung Wasser austritt oder aber einen Tür/Fenster Sensor für den Fall, dass eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird, obwohl man sich nicht zu Hause aufhält. Aber auch viele andere Hersteller rüsten in Sachen Smart Home Gadgets auf. Mittlerweile gibt es viele Spielereien aber auch nützliche Kleinigkeiten, die den Alltag vereinfachen und den Urlaub fern von zu Hause, sorgloser genießen lassen.

Trend: Smart Home - Was sagen die Experten

Wie eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstitutes Dr. Grieger & Cie und der SmartHome Initiative Deutschland e.V. zum Thema Smart Home ergeben hat, kommen die beliebtesten Anwendungen der deutschen Smart Home-Nutzer derzeit aus den Bereichen Energiemanagement sowie Entertainment und Kommunikation.

Einer weiteren Studie der GfK zu Folge gehört der Bereich Entertainment im Jahr 2016, mit 4,1 Millionen verkaufter Produkte, sogar zu den verkaufsstärksten Kategorien. Gefolgt von Lösungen im Bereich Communication & Control Devices mit 1,2 Millionen verkaufter Geräte. Das heißt, smarte Steckdosen, Gateways und Steuerungsboxen, die als Transmitter zwischen Sensoren und Routern dienen.

Einen weiter zunehmenden Trend zu Anwendungen stellte das Institut auch im Bereich Sicherheit fest. Mit einem Absatzwachstum von 67 Prozent zum Vorjahr und einer weiteren positiven Entwicklung bei der steigenden Nachfrage nach Überwachungskameras zeichnet sich eine zunehmende Sensibilität in puncto individueller Sicherheit ab.

 

Kein Vorteil ohne Nachteil

Schwachstelle Sicherheit - Wie Ergebnisse des Norton Cyber Security Insights Report zeigen, wurden von rund 24 Prozent der Deutschen keinerlei Sicherheitsvorkehrungen für Smart-Home-Geräte im Eigenheim getroffen. Angefangen bei unzureichendem Passwortschutz bis hin zur Absicherung des Routers und Aktualisierung der Firmware. Ergo, leichte Ziele für Hackerangriffe, die die mangelnde Sicherheit vieler Geräte ausnutzen, Virenprogramme verbreiten und so erheblichen Schaden anrichten können.

Immer mehr Unternehmen, aber auch private Haushalte werden Opfer von Cyber-Kriminellen. Wie wichtig eine gute Ausstattung auf dem Weg in das "intelligente zu Hause" ist, zeigt sich an der im Mai stattgefundenen Cyber-Attacke auf die Deutsche Bahn und Krankenhäuser in Großbritannien. Berichten zufolge waren die Rechner nicht auf dem neuesten Stand.

Weitere Vorfälle

  • mit Live-Aufnahmen im Internet von Webcams und Babyphonen aus privaten Haushalten oder
  • Haustechniksysteme, die plötzlich unter Kontrolle fremder Menschen waren und so den Verriegelungsmechanismus lahm legen, Fenster und Türen öffnen oder die Alarmanlage deaktivieren

sind keine Einzelfälle mehr.

Ein einfaches Standard-Passwort reicht Cyberkriminellen oft schon aus um das "intelligente Zuhause" auf den Kopf zu stellen. Nicht nur das, es können Geräte zu einem Botnetz zusammengeschlossen werden um an größere Ziele zu gelangen. Auch wenn die Anforderungen an den Datenschutz in Deutschland hoch sind, so machen Hacker mit schlecht geschützten Geräten, leichte Beute.

Eine weitere Schwachstelle ist die Vielfalt der Anbieter. So erfrischend es auch sein mag, dass Startup-Unternehmen mitmischen, so nachteilig ist das für den Nutzer. Denn leider gibt es keinen Übertragungsstandard der sich bei den Herstellern durchgesetzt hat. So ist es ratsam bereits im Vorfeld zu prüfen, ob eine Funk- oder Kabelübertragung zum Einsatz kommen soll. Dazu ist zu sagen, dass im Vergleich eine Funkübertragung unproblematisch und flexibel ist, hingegen die Übertragung per Kabel mehr Kosten und Aufwand darstellt. Außerdem sollte bereits vorab geprüft werden, ob sich die Komponenten unterschiedlicher Hersteller in ein System einbinden lassen und welche Möglichkeiten des Nachrüstens angeboten werden.

Schwachstelle Kosten - Leider sind für viele die Smart Home gern nutzen würden die Kosten zu hoch. Während beispielsweise ein klassischer Rauchmelder bereits unter 20 Euro zu haben ist, muss man für Smart-Home Produkte die den selben Zweck erfüllen gleich über 100 Euro hinblättern. Wer sich also eine Komplettausstattung im Sinne von Smart-Home zulegen möchte, muss je nach Möglichkeiten und Wünschen etwas tiefer in die Tasche greifen.

Auch hier gilt es sich im Vorfeld über Angebote und Möglichkeiten bei den Herstellern ausreichend zu informieren.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder

AKTUELLES

SERVICE

NEWSLETTER

ANGEBOTE & AKTIONEN Hier anmelden

DIREKTKONTAKT

SERVICE-HOTLINE 08544 - 97 400 0

Kontakt Einkauf

Kontakt Vertrieb