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Immer mehr Hackerangriffe auf Websites

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationswirtschaft berichtet von 800 Millionen Schadprogrammen, die weltweit vorhanden sind. Dabei handelt es sich um eine beliebte Methode von Cyber-Kriminellen, Internetnutzer zu erpressen oder Daten zu stehlen. Hier können nicht nur Laptops, Smartphones oder Computer betroffen sein, Smart Home Geräte sind mittlerweile ebenso eine populäre Zielscheibe der Betrüger. Ein Ende der Cyber-Kriminalität ist nicht in Sicht. Es scheint sogar, dass dieser Trend sich weiter ausbreitet und immer mehr Seiten infiziert werden. Google möchte vorgreifen und ruft über den Webmaster-Central-Blog auf, sich für die Search Console zu registrieren. Über dieses Verfahren können Websitebetreiber Server- und Ladefehler sowie Sicherheitsrisiken wie Hacking- und Malware-Angriffe überwachen und ggf. sogar beheben bzw. abwenden. Bereits 84 % der Webmaster, die von Google aufgerufen wurden, haben ihre Seiten mittlerweile erfolgreich gesäubert. Auch weiterhin unterstützt Google Webmaster bei künftigen Säuberungen und gliedert Bedrohungen zur Erleichterung in „clean up guides“, für die drei häufigsten Angriffsszenarien ein.Hacker Security Ecom

Das A und O der Passwörter

So einfach es klingt, ein kompliziertes Passwort kann schon vor einem Angriff schützen. Eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern und mit einer Länge von mindestens acht Zeichen bietet eine erste Grundlage zum Absichern der Daten. Das Passwort sollte keinen Sinn ergeben. Sprich Geburtsdatum, Jahrestag sowie Namen von Familienmitgliedern oder Prominenten sind verboten. Ebenso sollte nicht für jedes Konto dasselbe Kennwort verwendet werden. Achten Sie darauf, dass die Passwörter von Social Media Accounts, Bankkonto, E-Mail usw. über genügend Diversität verfügen. Damit der Überblick über die verschiedenen anspruchsvollen Passwörter nicht verloren geht, ist die Verwendung eines Passwortmanagers sinnvoll. Dieser bietet darüber hinaus die Möglichkeit, ein zufällig generiertes, starkes Passwort zu erstellen.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir darüber hinaus eine Zweifaktor-Authentifizierung. Besteht für ein Konto das Angebot einer solchen Option, sollte diese auch genutzt werden. Das heißt, nach der Eingabe des Passworts wird ein zweites Kennwort in Form eines von Sitzung zu Sitzung individuellen Codes – beispielsweise per SMS oder spezieller App – abgefragt bzw. generiert. Im Online-Banking ist dies bekannterweise bereits gängige Praxis. Hacker brauchen daher neben Benutzername und Passwort auch den Zugang zum Handy, um den jeweiligen Code eingeben zu können.

E-Mail – Vorsicht ist besser als Nachsicht

Laut des „State of the Phish 2019 Report“ von Proofpoint waren im Jahr 2018 83% der Befragten Opfer eines Phishing-Angriffs. Eine Aktualisierung der Software der Sparkasse, die Verifizierung des Amazon-Kontos oder aufgetretene Probleme mit dem PayPal-Konto – viele bekannte Unternehmen werden von den Cyber-Kriminellen missbraucht, um an sensible Daten von ahnungslosen Nutzern zu gelangen. Wichtig dabei ist sicherzustellen, ob der Absender echt ist. Hierbei genügt oft, die E-Mail-Adresse zu googlen. Ebenso kann man sich einfach in das betroffene Konto einloggen, ohne den Link in der Mail zu verwenden. So entgeht man einem schädlichen Link, in dem man seine Login-Daten in die falschen Hände gibt und kann überprüfen, ob die Behauptung (z. B. Kontosperrung, ungewöhnliche Bestellung) auch wirklich zutrifft.

Software-Updates nutzen

Das Verzögern wichtiger Updates, wie beispielsweise für Windows, Office oder Java ist sehr beliebt, da es Zeit in Anspruch nehmen kann. Ein gefundenes Fressen für Hacker! Es kann selbst den Computerriesen wie Windows passieren, dass Sicherheitslücken auftreten. Daher gibt es immer wieder Updates, die potenziell auftretende Fehler schließen. Verzichtet man auf Aktualisierungen, ist das Gerät eher gefährdet, als mit dem Update.

Darüber hinaus ist es ratsam, regelmäßig die wichtigsten Daten auf externen Trägern zu sichern. Durch das Duplizieren auf einen USB-Stick oder einer externen Festplatte gehen die Daten bei einem Virenbefall oder einer Verschlüsselung nicht komplett verloren. 

Überprüfen Sie die Aktualität Ihrer Schutzsoftware. ECOM empfiehlt zur Vorbeugung von Hackerangriffen und für mehr Sicherheit im digitalen Leben Kaspersky Internet Security 2020. So werden vertrauliche Daten und Privatsphäre ebenso wie Finanzen beim Online-Banking geschützt. Darüber hinaus bietet die Software Sicherheit vor Viren, Ransomware und vielem mehr.

 

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